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Eine gesunde und leckere Gemüsesuppe mit Knoblauch und Eierflocken

Knoblauch Suppe mit Tomaten und Eier

Viele Dinge sind sehr gesund, so auch Knoblauch. Doch wie größere Mengen Knoblauch konsumieren ohne dass er aus den Ohren heraus quillt? Mittels einer kräftigen schmackhaften Suppe.

Knoblauch gehört zu den gesündesten Pflanzen und hilft gegen unzählige Beschwerden, egal ob bei einem einfachen grippalen Infekt (Erkältung) oder schwerwiegenderen Krankheiten. Gefäßerkrankungen, Immunschwäche, bakterielle Infektionen oder Nervenleiden sind nur einige Positionen auf der Liste der mit Knoblauch beeinflussbaren Krankheitserscheinungen.

Mein Vater konsumiert diese Wunderknolle unter anderem wegen seiner Diabetes-Erkrankung. Jeden zweiten Tag bereitet er sich eine schmackhafte Suppe mit Knoblauch, Ingwer, Zwiebel, roter Paprika und Tomate zu – alle Zutaten natürlich frisch aus dem Kühlschrank. Die Zugabe von Inger hat – neben dem Gesundheitsfaktor – den Zweck der Geruchsneutralisierung des Knoblauchs. Das Verhältnis Knoblauch zu Inger sollte mit 1:1 veranschlagt werden.

Achtung
Ob Knoblauch einen üblen Mundgeruch verursacht, ist weiteren Umständen geschuldet. Frischer Knoblauch verursacht beispielsweise weniger Mundgeruch als die üblichen abgelagerten Vierer-Packungen im Netz. Und – je weniger kleingehäckselt Knoblauch konsumiert wird, desto weniger übler Gerüche produziert er. Denn maßgeblich für den üblen Geruch ist das bei der Zerkleinerung aus der Aminosäure Alliin entstehende Allicin verantwortlich. Es ist nicht stabil und wandelt sich spontan in Di- und Trisulfide.

Doch in Analogie zum Spruch: „Wer schön sein will, muss leiden!“, sage ich beim Knoblauch: „Wer gesund sein will, muss riechen!“.

Was kommt außer Knoblauch noch in die Suppe?
Nach sehr vielen (enttäuschenden) Experimenten blieben wir bei Tomate, Petersilie, Paprika, Hühnerbrühe, Ei und Öl. Tomate und Paprika verträgt sich gut, hat eine gewisse Süße. Die Petersilie ist ein „Wunderkraut“ – wenn es sparsam eingesetzt wird. Und etwas Öl – gutes Öl – ist gerade bei Diabetikern mit Wundheilproblemen wichtig.
Wir wählen immer zwischen Traubenkern-Öl, Leinsamen-Öl oder Walnuss-Öl. Hauptsache es hat ein optimales Verhältnis zwischen gesättigten und (mehrfach) ungesättigten Fettsäuren. Doch dazu verweise ich gern auf externe Seiten, denn gerade das Thema „Öl“ ist ein komplexes Thema – und eine Geschmackssache. Meine Mutti mag beispielsweise überhaupt kein Oliven-Öl.

Die Zutaten werden geputzt. Aus der Paprika werden die Samen entfernt, von der Petersilie kommen nur die Stauden in den Häcksler, denn die Stängle haben ein bitteres Aroma. Bei der Tomate entferne ich das weiße Innere und den Strunk. Das alles kommt in den Mixer. Danach ist Schluss mit den Vorarbeiten.

Nun setzen wir ca. 200 ml Wasser auf, versetzen es mit einem Esslöffel Gemüse Brühe von Knorr und geben zwei Esslöffel Öl hinzu.
Nebenbei zwei Eier in einer kleinen Tasse aufschlagen. Wenn die Brühe ordentlich kocht, werden mit einem Schneebesen die beiden Eier unter gerührt.

Wann kommt den nun die vorher zusammengestellte Gemüse Mischung ins Spiel?
Die wichtigen Vitamine im Gemüse gehen oft durch Überkochung kaputt. Deshalb rühren wir die Gemüse Mischung – bestehend aus Paprika, Tomate, Knoblauch, Inger und Petersilie – erst am Ende des Kochvorgangs unter die Eierflocken-Suppe.

Mein Vati würde diese Suppe gern dreimal am Tag essen – doch dann müssten wir ihm Hausverbote geben, wegen der Geruchsbelästigung.

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