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Internal Link Juicer: Auto Linker Plugin für WordPress – Finger weg, sonst Hand ab!

Internal Link Juicer bremst Customizer

„Internal Link Juicer funktioniert mit einer intelligenten Konfiguration deiner gewünschten Keywords auf Post-Ebene. Insgesamt verbessert es dein On-Page SEO und die User Experience (UX) deiner Website, indem es die richtigen Inhalte für den jeweiligen Kontext verlinkt.“

So beschreibt der Anbieter sein Plugin. Was sich zunächst sehr gut anhört, als Gratis Version verfügbar ist und in einem Test durchaus recht zügig seinen Dienst tut – enttäuscht und frustet nach relativ kurzer Zeit im Praxisbetrieb.
Bei mir dauerten die Aktualisierungen meiner Beiträge immer länger und länger

Der Link Juicer half mir bei der Verlinkung von 232 Beiträgen, 622 Links im Index und 159 verlinkten Keywords. Als aber jegliche Aktualisierung eines Beitrages über 2 Minuten dauerte, musste ich die kostenlose Testversion von der Seite nehmen. 69 Dollar für die Vollversion (Lizenz für 1x WordPress Installation) waren mir ein zu großes Risiko.

Der Anbieter schreibt zwar: „ Sie sind durch unsere 100% Geld-zurück-Garantie vollständig geschützt. Wenn in den nächsten 14 Tagen ein Problem auftritt, das das Plugin unbrauchbar macht und wir es nicht beheben können, erwägen wir gerne eine vollständige Rückerstattung Ihres Geldes.“

… doch wenn ein Plugin schon bei 230 Seiten in die Knie geht – was ist dann noch zu erwarten?

Testweise spielte ich mit dem Customizer herum, änderte die Standard Schriftgröße der Website von 18 auf 22px. Erwartete habe ich keinen Zusammenhang mit dem Auto-Verlinker und meinem Template. Was ich aber definitiv nicht erwartete: WordPress benötigte rund 3 Minuten für die Aktualisierung der Schriftgröße.
Ich war jetzt gespannt und deaktivierte den Link Juicer. Was mir die Sprache verschlug: Plötzlich dauerte die Aktualisierung weniger als 2 Sekunden. Das ganze Spiel wiederholte ich mehrmals. Es blieb dabei: Der Internal Link Juiser bremste immer wieder jegliche Art von Aktualisierungen aus. Ach solche, die überhaupt nichts mit dem Linkaufbau zu tun haben.

Meine Einschätzung: Finger Weg!

Auf den ersten Blick ein super Plugin, es überzeugt. Nach Betrieb in der Praxis: Wer für die Premium-Version zahlt, bekommt ein lauffähiges System. Wer nicht zahlt, hat mit der Free-Version sich die Seuche ins Haus geholt. Das Problem mit dem Internal Link Juicer wird erst erkannt, wenn es schon zu spät ist und niemand riskieren möchte seine interne Verlinkung zu verlieren nach der Deinstallation der in der Praxis untauglichen Testversion.
Der Linkjuicer bremst alle Speichervorgänge aus, auch solche, nichts mit einem Linkaufbau zu tun haben. Anfangs beim Testen mit wenigen Seiten und Suchbegriffen fällt dieses Verhalten nicht auf. Erst nachdem nach und nach das Tool genutzt wurde und sich einige Hundert Seiten verlinken, wird die Bremse unerträglich. Bei Wartezeiten von über 2 Minuten lässt sich mit dieser Software keine Website aktuell halten.

Ich verdiene mein Geld nicht als Agentur, habe keine hunderte Kunden, doch bereits bei meinen 5 Websites kann ich diesem Plugin keine Empfehlung aussprechen. Wo das Plugin in der Testphase glänzt, verwandelt es alles nach ein paar Hundert Beiträgen in Schutt und Asche. Das Plugin bremst die Website aus, verursacht Probleme, ist nicht zuverlässig. Damit der Google-Bot keine toten Links bei einer erneuten Überprüfung meiner Webseiten findet, muss ich jetzt schnell und mit viel Aufwand die Entfernten internen Links neu setzen, umständlich nachträglich mit einem anderen Plugin oder dem Gutenberg Editor anlegen.


Der von mir derzeit bevorzugte Auto-Verlinker „Internal Link Manager“ vom Anbieter „WebRaketen“ ist auch kein Sprinter. Die Einfügung der Link-Tags dauert zwischen 1 und 4 Sekunden, aber das ist im Vergleich zum „Link Juicer“ ein Traumwert, mit dem ich (noch) leben kann. Grundsätzlich glaube ich mittlerweile, dass alle Plugins zum automatischen einfügen interner Links eine Schwachstelle haben. Sie „leben“ von einer extern generierten „Link-Tabelle“, die jedes Mal durch gerattert wird, sobald ein Artikel angelegt oder bearbeitet wird. Wird sie größer – steigt die Belastung der Datenbank. Vermutlich ist die „hard coded“ Lösung im Editor die schnellste, wenn auch zeitraubendeste Möglichkeit für eine interne Verlinkung.