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Editierbare MySQL Tabelle in WordPress Beitrag mit Plugin wpDataTables einbauen

Normale Tabellen können mit dem Gutenberg Editor in einem Beitrag erstellt werden. Zur Abbildung von Excel oder CSV-Tabelle in einem WordPress Beitrag gibt es verschiedene Plugins. Wer aber eine MySQL-Tabelle einbinden möchte, hat keine große Auswahl an Plugins.

Das Plugin meiner Wahl

An dieser Stelle möchte ich auf ich das Plugin wpDataTables verweisen. wpDataTables stammt aus der Belgrader Software-Schmiede TMS. Der Betrachter kann die Tabellen nach seinen eigenen Erfordernissen sortieren und farbliche Hervorhebungen vornehmen. Eine Filterfunktion für größere Datentabellen steht zur Verfügung. Zellhervorhebung nach definierten Bedingungen, das sogenannte Conditional Formatting, ist ebenso möglich, wie Daten als Charts anzeigen zu lassen. Responsive Tabellen gehören natürlich genauso zum Programm, wie Frontend-Editing. Hierbei können (angemeldete) Besucher Daten eingeben oder verändern.


Das Premium-Plugin kostenlos & legal beziehen!

Ein sogenannter GPL-Club ist eine Website, die Software listet oder vertreibt, die unter einer freien GPL-Lizenz fällt. Der Club Betreiber kauft hochwertige Plugin und erkauft sich damit Lizenzen und das Recht, diese Software kopieren und (auch für Geld) weiter geben zu dürfen. Club- Mitglieder dürfen sich an der „Plugin-Bar“ bedienen, sie zahlen monatlich eine „Plugin-Flat“.

Kurz & Gut: Mein Plugin habe ich bei gplplugins quasi kostenlos bekommen. Lediglich 6 Euro Clubgebühr fallen an. Es ist weder ein „ABO-Falle“, noch bin ich für 12 Monate gebunden. Ich zahle einmalig 6 Euro und kann in diesen vier Wochen Premium-Plugins im Werte tausender Euros legal downloaden und verwenden.


wpDataTables installieren

Wer stets seine Plugins über das Dashboard sucht und installiert, hat es einfach mit der Installation von Plugins. Alles nur eine Klicksache. Das manuelle Hochladen eines Plugin, von deinem Rechner hoch auf einen Server, ist jedoch auch nicht wirklich komplizierter. Du musst nicht das auf deinem Computer befindliche gezippte Plugin in einen Ordner entpacken, um es anschließend mit einem FTP-Programm im Ordner „wp-content/plugins“ auf deinen Server zu speichern. Kannste – musste aber nicht. Ehrlich gesagt, am Anfang ging ich diesen Weg über FTP. Ich war es so von anderen CM- und Shop-System gewohnt. Diese Arbeit nimmt dir WordPress heutzutage aber ab.

Was Du jetzt nur noch machen muss – Plugin AKTIVIEREN. Aber das musst du ja sonst auch immer.

wpDataTables einrichten

Kommen wir zu den Haupteinstellungen. Die Schnittstellensprache kann auf GERMAN gestellt werden.

Eine Tabelle in einen Beitrag einbinden

Ich möchte keine WordPress „System-Tabelle“ im Beitrag einbinden. Ich habe eine „eigene“ MySQL Tabelle, die ich anzeigen und editieren möchte. Praktisch wäre es nun, wenn ich die betreffende Tabelle in eine Seite oder Beitrag packe und verändern kann.

Ich klicke in der linken Dashboard Navigation auf „wpDataTables“ und werde in einem Fenster gefragt, was ich tun möchte. Es gibt den Komplex Tabellen, Diagramme und Einstellungen. Mich interessieren die Tabellen und so klicke ich auf „Tabelle erstellen“. Das ist zwar so nicht korrekt, denn ich habe ja schon eine existierende MySQL Tabelle im Visier, aber es ist die einzige angezeigte Option.

Es öffnet sich eine neue Seite. Gefragt werde ich an dieser Stelle, welche Art von Tabelle ich erstellen möchte. Da ich schon eine MySQL-Tabelle habe, eine die nicht zur „Wordpress-Datenbank“ gehört, bleibt nur noch übrig Generieren Sie eine Abfrage an die MySQL-Datenbank“. Aber Achtung: ein Klick auf das entsprechende Feld genügt nicht – erst ein Klick auf „Nächste“ bringt die Angelegenheit in Fahrt.

Nun sind wir an der richtigen Adresse angekommen. Die Aufforderung „Bitte wählen Sie die SQL-Daten aus, die zum Erstellen einer Tabelle verwendet werden sollen“ zeigt, wo es lang geht.

Nachdem wir ggf. einen passenderen Namen als „New wpDataTable“ für unsere erste MySQL-Tabelle eingegeben haben, klicken wir auf die gewünschte Tabelle und befördern sie mit einem Klick auf den rechts stehenden Pfeil in die Box „Ausgewählte SQL-Tabellen“.

Jetzt nimmt die Sache langsam Gestalt an, die Box „Alle SQL-Spalten“ füllt sich mit den Spalten meiner Tabelle. Jetzt kannst Du auswählen, welche Spalten in deinen Beitrag/Seite übernommen werden sollen. Ich möchte gern alle Spalten übernehmen. Aber leider fehlt dazu eine Funktion, ich muss stattdessen jede Spalte einzeln per Pfeil-Klick in die Box „Ausgewählte SQL-Spalten“ ziehen. Sollte kein großes Ding sein, doch leider besteht die Gefahr die Reihenfolge durcheinander zu bringen.

Ist dieser Teil abgeschlossen, geht es auf den Button „Nächste“. Es wird eine Vorschau der generierten Abfrage gezeigt. Der Klick auf den Button „Create The table“ führt zur Auswahl:

  • „Im Standardeditor öffnen“
  • „Öffnen Sie im Excel-ähnlichen Editor“.

Ich wähle den Standardeditor und bekomme eine … naja .. eine interessante Präsentation zu Gesicht. Etwas komplexer als phpMyAdmin schaut die Geschichte schon aus.

Ich fühle mich zunächst etwas erschlagen und such erst einmal irgendein Anhaltspunkt, der mir sagt wie ich diese Tabelle nun in einen Beitrag oder eine Seite rein bekomme. Denn finde ich recht schnell im Untermenü wpDataTables. Der gesucht Shortcode lümmelt ganz einfach in der Spalte „Shortcode“ herum.

Schnell einen Beitrag erstellt und den Shortcode eingesetzt. Aber nix passiert. Der Name „Meine erste MySQL Tabelle“ ist fett und dick zu sehen, aber kein Inhalt. Wäre ja auch zu schön, wenn etwas Neues gleich auf Anhieb funktioniert. Also auf zur Fehlersuche.

Ich ändere zunächst den Tabellenname. Das speichern dauert aber ewig, minutenlang kreiselt das Aja-Rad auf derselben Stelle. Passiert da überhaupt etwas, frag ich mich. Also rufe ich den Beitrag auf und schaue, ob sich der Tabellenname geändert hat. Hat er. Warum nach 5 Minuten immer noch eine leere Seite im Adminbereich zu sehen ist, kann ich mir nicht erklären, ein erneuter Klick auf einen Link im Menü des Plugin zeigt aber wieder die gewohnte Ansicht. Ich behalte das seltsame Verhalten im Auge und versuche heraus zu finden, warum mein Tabelleninhalt nicht angezeigt wird.

Im Quelltext der Beitragsseite sehe ich die Tabelle, nur im Browser wird sie nicht angezeigt. Also funktioniert das Plugin ja „irgendwie“. Ich „forsche“ also weiter und gehe nochmal die Einstellungen der Tabelle durch. Im Unter-Menü „Anzeige“ spielte ich mit den blauen Häkchen herum.

Kurz & Gut: Das aktivierte Häkchen bei „Blenden Sie die Tabelle aus, bevor sie vollständig geladen ist“ verursachte das Problem. Wenn ich dieses Häkchen entferne, wird alles wie gewünscht angezeigt.