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Wie hoch ist die Selbstentladung eines Akkus/ Batterie?

Selbstentladung ist der von selbst ablaufende Vorgang, der dazu führt, dass sich Batterien und Akkus mehr oder weniger schnell entladen, auch wenn kein Verbraucher angeschlossen ist. Die Selbstendladungsrate bestimmt, wie viel der ursprünglich gespeicherten Ladung (Kapazität) nach der Lagerung genutzt werden kann. Die Selbstentladung ist eine der wichtigsten Eigenschaften einer Batterie oder eines Akkus. Die Kenntnis der Selbstentladung ist wichtig für die Auswahl des richtigen Batteriesystems für eine bestimmte Anwendung.

Selbstentladung kommt bei allen Batterien und Akkumulatoren vor. Ausgelöst werden sie durch Nebenreaktionen oder interne Kurzschlüsse.

Durch Nebenreaktionen in den Elektroden werden elektrochemisch aktive Materialien verbraucht, die dann nicht mehr für Entladungsreaktionen zur Verfügung stehen. Nebenreaktionen werden häufig durch Verunreinigungen verursacht oder beschleunigt.

Innere Kurzschlüsse entstehen, wenn die elektrochemisch aktiven Materialien in Anode und Kathode in elektrischem Kontakt stehen und somit direkt miteinander reagieren können. Dies kann passieren, wenn der Separator zwischen Anode und Kathode defekt ist.

Der jährliche Kapazitätsverlust durch Selbstentladung kann weniger als 1 % bis 100 % der ursprünglichen Kapazität betragen.

Das Ausmaß der Selbstentladung hängt von vielen Faktoren ab. Beispielsweise hängt die Geschwindigkeit der Selbstentladung von der Lagerzeit ab. Weiterhin ist die Selbstentladung stark temperaturabhängig. Ihre Geschwindigkeit nimmt mit der Temperatur zu. Als Faustregel gilt, dass sich die Selbstentladungsrate pro 10 °C Temperaturerhöhung verdoppelt.

Der Grad der Selbstentladung hängt in der Regel vom Grad der Entladung ab, der das Verhältnis der beim Entladen verbrauchten Kapazität zur ursprünglichen Kapazität darstellt.

Die Reduzierung der Selbstentladung bei niedrigeren Temperaturen ist der Grund, warum z.B. Li-Ionen-Akkus bei niedrigeren Temperaturen gelagert werden sollten.